FAQ
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Fragen und Antworten

Die Antworten auf die häufigsten Fragen findest du im Folgenden, wenn du auf den jeweiligen kleinen Papierflieger klickst. Sollte deine Frage nicht dabei sein, kontaktiere uns…

Wir möchten im August 2022 mit der Grundschule und dem Hort starten. Wir arbeiten auf Hochtouren, um den Genehmigunsantrag bis zum 1. Dezember fristgerecht einreichen zu können. Zu allen Themen gleichzeitig. Daher freuen wir uns über deine Unterstützung!

 

Wir suchen in Bitterfeld-Wolfen ein geeignetes Gebäude, möglichst mit viel umliegendem Freiraum. Unser Wunschobjekt befindet sich in Wolfen Süd. Wir sind dran! Sollte sich in Bitterfeld-Wolfen kein geeignetes Gebäude finden, weiten wir die Suche in die umliegenden Gemeinden aus.

 

Genaue Zahlen haben wir noch nicht, da wir die goldene Mitte noch herausfinden müssen. Wir wollen…

  • so wenig Kinder, dass eine familiäre Stimmung herrscht und jeder jeden kennt
  • aber dennoch so viele Kinder, dass jeder passende Spiel- und Lerngefährten findet sowie die Angebote vielfältig sein können
  • so viele Lernbegleiter wie möglich, sodass individuelles Lernen für jedes Kind ermöglicht wird
  • so wenig Lernbegleiter wie nötig, damit die Schule finanziert werden kann
 

Nein. Die Kinder können ihren Tag frei gestalten und selbst wählen, wann sie was auf welche Art und Weise wo und mit wem tun wollen. Das können sowohl Aktivitäten sein, die Erwachsene im Allgemeinen als Lernen definieren, als auch solche, die Erwachsene als Spielen bezeichnen.

 

Die Kinder können an Angeboten teilnehmen, die regelmäßig zu bestimmten Zeiten stattfinden. Die Teilnahme an den Angeboten ist jedoch freiwillig, es gibt also keine verbindliche Zeit für die Kinder, in der „gelernt werden muss“. Einzelne Angebote, die eine regelmäßige Teilnahme erfordern, sind verbindlich, wenn man sich einmal dafür entschieden hat (zum Beispiel die Theatergruppe).

 

Es gibt einen zeitlichen Rahmen. Der Tag beginnt mit einem Morgenkreis, in dem die möglichen Angebote des Tages und Besonderheiten besprochen werden, endet mit einem Abschlusskreis und wird durch Ruhe- und Essenspausen gegliedert. Die Kinder können aber selbst entscheiden, ob sie an den gemeinschaftlichen Aktivitäten teilnehmen oder zum Beispiel erst noch ihr Projekt beenden und dann allein auf der Gartenbank frühstücken.

 

Nein. Wenn Kinder aber eine Aufgabe oder ein Projekt zu Hause weiterbearbeiten wollen, können sie das mit ihrem Lernbegleiter individuell absprechen. Genauso können Fragestellungen aus dem Alltag in die Schule mitgenommen werden.

 

Nein. Eine standardisierte Bewertung mit Smileys oder Ziffern wird es nicht geben. Für eine Bewertung braucht es einen Maßstab. Da keiner wissen kann, welches Wissen und welche Fähigkeiten zukünftig sinnvoll oder notwendig sein werden, können wir keinen Maßstab vorgeben. Wichtiger als ein Vergleich mit anderen durch Dritte ist die Selbsteinschätzung und die Reflexion geleisteter Arbeit. Als Maßstab dient uns daher der innere Maßstab des Kindes; zum Beispiel, ob das selbst gewählte Aufgabenziel erreicht wurde oder ob die eigenen Fertigkeiten für den angedachten Beruf qualifizieren. Anhand von Kompetenzrastern kann gemeinsam vom Kind und Lernbegleiter eingeschätzt werden, wo Stärken liegen und welche Kompetenzen auf welche Weise gefördert werden können.

 

Die Lernbegleiter dokumentieren die Tätigkeiten der Kinder und können die Lernerfolge den Richtlinien der Rahmenlehrpläne des Landes Sachsen-Anhalt zuordnen. Anhand von Kompetenzrastern schätzen Kinder und Lernbegleiter gemeinsam ein, wo Stärken liegen und welche Kompetenzen auf welche Weise gefördert werden können. In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen und bei Bedarf in zusätzlichen Gesprächen erhalten Eltern mündlich Rückmeldung über den Entwicklungs- und Leistungsstand. In der Zeugnismappe befinden sich für die Kinder wichtige Arbeiten und beschreibende Schuljahresberichte.

 

Frei bedeutet nicht nur Schule in freier Trägerschaft, sondern vor allem die Freiheit, über sich selbst entscheiden zu dürfen, über die eigenen Lernprozesse und über die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Die Kinder gestalten ihren Schulalltag individuell. Dies setzt das Vertrauen von Eltern und Lernbegleitern voraus und fördert bei den Kindern Selbstmanagement, Zeitplanung und Sozialkompetenz.

 

Die Freie Schule Anhalt-Bitterfeld legt sich nicht auf ein pädagogisches Konzept fest, um neue Erkenntnisse der Pädagogik und neurobiologischer Forschung flexibel integrieren und um auf die Individualität der Kinder und Erwachsenen reagieren zu können. Das Konzept orientiert sich an der Pädagogik und den Erfahrungen verschiedener reformpädagogischer Schulen, wie zum Beispiel Montessori-, Freinet- oder demokratischen Schulen.

 

Die Grundsätze freier Alternativschulen sind auf der Internetseite des BFAS zusammengefasst.

 

Jein. Es geht darum, seine eigenen Grenzen zu wahren ohne die Grenzen anderer zu überschreiten. In der Schulversammlung werden von allen Beteiligten Regeln für den Schulalltag beschlossen, die für alle gelten. Die Kinder und Erwachsenen einigen sich demokratisch oder soziokratisch auf Regeln. Wie gehen wir miteinander um? Wo darf gegessen werden? Zu welchen Zeiten dürfen Handys und PCs genutzt werden? Was passiert, wenn zwei Kinder einen Konflikt nicht selbstständig lösen können? Wenn die Regeln unnötig oder nicht mehr sinnvoll werden, können sie in der Schulversammlung wieder abgeschafft werden. Die Kinder entwickeln sich so zu stabilen Persönlichkeiten mit Selbstwertgefühl, aber auch mit Empathie und Sinn für Gemeinwohl.

 

Das kommt darauf an, was man sehen möchte. Wenn ein Kind den Kies aus dem Traufstreifen am Gebäude, den Sand aus dem Sandkasten, den Rindenmulch von der Pflanzfläche und die Erde aus dem Blumenkübel in einem Eimer mit Wasser mischt, könnte man eine große Sauerei sehen, die es gilt, gleich wieder zurück in ein geordnetes System zu versetzen. Oder man sieht den Erkenntnisgewinn des Kindes. Das Wasser platscht aus dem Eimer, wenn man Steine etc. hineinfüllt. Der Rindenmulch schwimmt oben, die Erde macht das Wasser trüb, Steine und Sand sinken nach unten. Das Kind sammelt Erfahrungen über die Eigenschaften von Materialien (wie Masse, Volumen und Dichte) und physikalische Gesetzmäßigkeiten (wie Schwimmfähigkeit und Auftrieb). Nach dem Lehrplan könnte man sagen, dass das Kind ein Phänomen beobachtet, Vermutungen anstellt und mittels Experimente diese überprüft. Was passiert, wenn man in dem Eimer umrührt oder das Gebräu im Eimer drei Tage stehen lässt? Rühren zwei Kinder im Eimer herum oder eins bietet dem anderen eine „leckere Suppe“ an, werden Sprache, Kreativität, Teamfähigkeit, ggf. Konfliktlösung usw. trainiert. Kinder machen keinen Unsinn. Manchmal erkennen wir Erwachsenen nur den Sinn nicht oder haben keine schlauen Wörter dafür. Lernen ist ein lebenslanger Prozess und keiner weiß, welches Wissen oder welche Fähigkeiten zukünftig benötigt werden.

 

Notwendige Kompetenzen könnten sein…

  • Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen
  • Problemlösefähigkeit (abstrakt und im alltäglichen Leben)
  • Selbständigkeit, Selbstorganisation, Selbstsicherheit
  • Kreativität
  • Anwendung verschiedener Lernstrategien
  • Frustrationstoleranz
  • Umgang mit Schwächen
  • Umgang mit Stress und Emotionen
  • Prioritätensetzung
  • bewusster und achtsamer Umgang mit sich selbst
  • Meinungsbildung und Meinungsäußerung
  • Konfliktlösung
  • Teamfähigkeit
  • sozialer Umgang mit dem Menschen
  • nachhaltiger Umgang mit der Umwelt
  • Fachlichkeit

 

Unser Konzept ist so angelegt, dass die Kinder diese Fähigkeiten erwerben und erproben können. Sie bleiben offen und neugierig, lernen sich und ihre Leitbilder immer wieder zu hinterfragen und lernen sich selbst, ihre Vorlieben und Stärken kennen, sodass sie wissen, was sie machen möchten.

 

Kinder entwickeln sich immer: ab ihrer Zeugung im Bauch der Mutter für uns kaum sichtbar und ab ihrer Geburt für uns erlebbar. Sie wollen lernen, die Welt um sich herum verstehen und ein Teil von ihr sein. Dieser eigene Antrieb von innen heraus, intrinsische Motivation genannt, ist der Motor ihrer Entwicklung. Wir unterstützen die Neugier, die Entdeckerlust und den Lernwillen der Kinder durch…

  • anregende Lernräume
  • geborgene und sichere Lernatmosphäre
  • anerkennende und wertschätzende Haltung der Lernbegleiter
  • begeisterte Experten, Zeitzeugen, Künstler… als Gäste
  • verschiedene Lehr- und Lernformen
  • das Vertrauen in die Kinder
  • und die freie Entscheidung für die Kinder

 

Sollte ein Kind in der Schule müde sein, darf es sich ausruhen und dann gestärkt in eine selbstgewählte Tätigkeit starten. Wenn man von außen Druck ausüben würde (extrinsische Motivation), würde vielleicht der Körper über einer Aufgabe hängen, aber nicht der Verstand für eine ernsthafte Auseinandersetzung bereit sein. Sollte das Kind dauerhaft in der Schule müde sein, würden die Lernbegleiter mit ihm ins Gespräch gehen und gemeinsam mit dem Kind und ggf. mit den Eltern nach Ursachen und Lösungen suchen.

 

Einfach mit allem.

  • Montessori-Material
  • Materialien verschiedener Hersteller mit Selbstkontrolle
  • von den Lernbegleitern im Laufe der Jahre selbst erstelltes Material
  • Naturmaterialien: Steine, Holz, Rinde, Pflanzen, Wasser, Sand, Erde etc.
  • alles aus dem „realen“ Leben: Küchenutensilien, Nähzeug, Schreibzeug, Werkzeug, Bastelmaterial etc.
  • alle Arten von Büchern: Sachbücher, Comics, Romane, Schulbücher etc.
  • Spiele: Kartenspiele, Brettspiele, selbst hergestellt Spiele etc.
  • Musikinstrumente

Wir werden offen für die Ideen aller sein. Vielleicht wird es Tiere geben oder Plastiken aus Pappkartons. Die Ausstattung unserer Schule wird mit den Kindern und Erwachsenen wachsen.

Es ist geplant, eine Grundschule und zwei Jahre später eine Gemeinschaftsschule zu gründen. In der Grundschule werden alle Lerninhalte des Rahmenlehrplans Sachsen-Anhalt angeboten. Die Lernbegleiter reagieren auf den Entwicklungs- und Lernstand, den das Kind bei den unterschiedlichen Kompetenzen besitzt. Das Lernen erfolgt an unserer Schule individuell, sodass wir ein Kind in der 3. Klassenstufe nicht davon abhalten, sich mit mathematischen Inhalten aus der 6. Klassenstufe zu beschäftigen, wenn es sich gerade dafür interessiert. Es kann aber sein, dass dieses Kind der 3. Klassenstufe eine Schreibkompetenz eines Erstklässlers besitzt. Die Lernbegleiter registrieren diese Tatsache, schauen nach den Hintergründen und reagieren entweder qualifiziert auf die Ursachen oder warten ab, wenn das Kind dafür einfach noch etwas Zeit braucht. Erfahrungen an anderen freien Schulen haben gezeigt, dass diese Kompetenzen in späteren Klassen schnell nachgeholt werden können, wenn dann das Interesse besteht. Das Kind erhält bis dahin aber nicht (!) die Rückmeldung, dass es darin unzureichend ist, sodass es sich mit Freude und Selbstvertrauen ans Schreibenlernen macht, wenn seine Zeit dafür gekommen ist. Daher ist es vorteilhaft, mit der Gemeinschaftsschule der Freien Schule Anhalt-Bitterfeld anzuschließen und nicht auf eine andere Schule zu wechseln. Sollte dies nötig oder gewollt sein, bedarf es einer möglichst langen Vorbereitungszeit, damit das Lernstandsniveau angeglichen werden kann. An der Gemeinschaftsschule der Freien Schule Anhalt-Bitterfeld werden die Kinder wahlweise auf den (qualifizierten) Hauptschulabschluss, den (erweiterten) Realschulabschluss oder das Abitur nach dem 12. bzw. 13. Schuljahr vorbereitet. Für diesen Zweck stehen den Kindern zum Beispiel die Richtlinien des Landes Sachsen-Anhalt sowie Prüfungsaufgaben in Beispielsammlungen zur Selbstkontrolle zur Verfügung.

Wie weiter oben bereits erwähnt, ist die FSAB als Schule von der 1. Klassenstufe bis zum Schulabschluss konzipiert. Leider kann man nach dem Schulgesetz nur eine Schulform gründen, die es laut Schulgesetz gibt. Und dort wird in Primarbereich (Grundschule), Sekundarbereich I (Jahrgangsstufen 5-10) und Sekundarbereich II (Jahrgangsstufen 11-13) unterteilt, sodass man zwei bzw. drei Genehmigungsverfahren durchlaufen muss. Wir denken bereits jetzt die weiterführende Schule in allen Bereichen mit und werden direkt nach der Schuleröffnung der Grundschule mit dem Verfahren für die weiterführende Schule beginnen.

 

Für uns steht fest, dass unsere Kinder auf der FSAB bleiben und dort gemeinsam lernen, bis sie den jeweils gewählten Abschluss erlangt haben. Sollte ein Schulwechsel für dein Kind nötig oder gewollt sein, bedarf es einer möglichst langen Vorbereitungszeit, damit das Lernstandsniveau angeglichen werden kann. Ob dein Kind auf einer staatlichen weiterführenden Schule zurechtkommt, hängt von vielen Faktoren ab. Wie anpassungsfähig ist dein Kind? Wie arbeiten die staatliche Schule und die neuen Lehrer deines Kindes? Welche Erwartungen hast du an dein Kind und dessen Leistungen?

 

Lehrer an staatlichen Schulen schätzen häufig die selbständige Arbeitsweise bei Kindern, die von Freien Schulen kommen, ihren Aktionismus und ihre Fähigkeit, sich neues Wissen anzueignen.

Ja. Aber die Schwerpunkte sind anders verteilt und die Art und Weise unterscheidet sich.

 

Beim Lernen ist es wie beim Essen: auch die geistige Nahrung kann man einem Menschen nur anbieten; und dieser kann sie aufnehmen oder verweigern. An einer staatlichen Schule gleichen die Erziehung und Bildung eher einem Menü, das der Gastgeber ausgesucht hat. Zu einer bestimmten Zeit wird einem ein bestimmtes Gericht gereicht. Das Kind kann wählen, ob es als Vorspeise den Dreisatz verstehen kann oder nicht, ob es im Hauptgang die Satzarten lernen möchte oder nicht, ob es sich zum Nachtisch mit den Frühblühern beschäftigen möchte oder nicht. An der FSAB ähneln Erziehung und Bildung einem wechselnden Buffet. Das Kind kann sich aus verschiedenen Projekten, Kursen, Experimenten, Exkursionen und Aufgaben bedienen. Mehr noch, es kann aus den Angeboten von Lernbegleitern wählen oder selbst Angebote initiieren – wenn wir bei der Metapher „Essen“ bleiben – also in die Küche gehen und sich selbst ein Gericht zubereiten.

 

Es ist nicht Aufgabe des Kindes, die Schubladen des Rahmenlehrplans zu füllen, sondern es ist Aufgabe der Lernbegleiter, die Aktivitäten des Kindes in die Schubladen des Rahmenlehrplans einzusortieren. Hierfür dienen die Dokumentation der Lernprozesse und die Kompetenzraster

Unser Lernort soll ein lebendiger, inspirierender und vielfältiger Ort sein, an dem ein multiprofessionelles Team Kinder auf ihrem individuellen Lernweg begleitet. Die Erwachsenen an unserer Grundschule sind Lehrkräfte mit dem Lehramt Grundschule oder gleichwertig, Sozialpädagogen, Erzieher und Menschen anderer Berufe. Sie besitzen Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel die Fortbildung des Bundesverbands der Freien Alternativschulen, das Montessori-Diplom oder weitere Ausbildungen, um unser pädagogisches Konzept kompetent umzusetzen.

 

Jedes Kind ist einzigartig. Jede Familie ist einzigartig. Und unsere Schule wird trotz der Gemeinsamkeiten mit anderen Alternativschulen auch einzigartig sein. Daher ist es wichtig, dass wir uns vorher kennenlernen und schauen, ob wir die gleichen Grundsätze vertreten und „die Chemie stimmt“. Denn nur, wenn Eltern, Kinder und Lernbegleiter harmonieren, ist eine Zusammenarbeit auf lange Sicht für alle zufriedenstellend. Grundsätzlich können alle Kinder unabhängig von Geschlecht, Unterstützungsbedarf, Religion, Herkunft, Einkommen der Eltern usw. an unserer Schule lernen. Auch Kinder mit Inklusionsbedarf sind an unserer Schule herzlich willkommen. Wir bitten die Eltern, möglichst zeitig mit uns Kontakt aufzunehmen, damit wir für alle Kinder den entsprechenden Förderbedarf bieten können.

 

Wenn du begeistert von unserem Kurzkonzept bist, kannst du dein Interesse für die Aufnahme deines Kindes an der Freien Schule Anhalt-Bitterfeld mit der Interessensbekundung auf der Seite https://www.freie-schule-anhalt-bitterfeld.de/konzept/ mitteilen.

 

Durch das Einsenden der Interessensbekundung per E-Mail oder Post steht dein Kind auf einer unverbindlichen Interessentenliste. Wir werden uns bei dir melden, um einen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren. Voraussetzung für das Gespräch ist das Kurzkonzept der FSAB. Uns interessiert, wie ihr euer Kind wahrnehmt, welche Werte in eurer Familie gelebt werden und warum ihr euer Kind bei der FSAB anmelden möchtet.

Wir freuen uns über…

  • aktive Mitarbeit im Verein
  • einfache Vereinsmitglieder und Fördermitglieder
  • Spenden und Bürgschaften
  • fleißiges Weitersagen
  • rechtliche und baufachliche Unterstützung
  • die Anmeldung von Kindern an unserer Schule
  • das Interesse, an unserer Schule zu arbeiten
  • das Interesse, mit unserer Schule zusammen zu arbeiten

Wahrscheinlich einiges, aber nicht genug. Gerade in Zeiten, in denen öffentliche Veranstaltungen nur schwer möglich sind und unsere Kommunikation nur in eine Richtung funktioniert, sind wir auf eine aktive Rückmeldung angewiesen. Falls du keine Mittel hast, uns aktiv zu unterstützen, freuen wir uns auf ein „Hallo“ von dir, dass uns zeigt, dass wir die Schulgründung nicht nur für uns machen, sondern das Interesse in Anhalt-Bitterfeld groß ist!

 
 

Ja, dies ist bei Schulen in freier Trägerschaft üblich. Freie Schulen erhalten weniger staatliche Unterstützung als öffentliche Schulen. Die Differenz wird über Elternbeiträge, Spenden und Mitgliedsbeitrage finanziert. Es wird an der Freien Schule Anhalt-Bitterfeld für jedes Kind ein Schulgeld erhoben, dazu kommt noch eine Materialpauschale für Stifte, Hefte, etc. Die Höhe der Kosten steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, wird aber unter 200 Euro im Monat liegen. Es gibt verschiedene Modelle, um allen Kindern den Schulbesuch unabhängig vom Elterneinkommen zu ermöglichen. Zum Beispiel kann bei einer „Bieterparty“ der Monatsbeitrag nach finanzieller Lage geheim geboten werden.

 

Ja. Es ist eine ganztägige Hortbetreuung geplant. Die Erzieher und Erzieherinnen wirken auch bei den Angeboten der Schule mit, sodass es fließende Übergänge zwischen Schule und Hort geben wird.

Unser Bild von Schule existiert schon seit vielen Jahrzehnten in Europa. In Deutschland gibt es derzeit über 100 freie Schulen im Sinne des Bundesverbandes der Freien Alternativschulen. Vorbild für unsere Gründungsinitiative sind zum Beispiel die Freie Schule Leipzig und die Freie Schule Riesenklein in Halle (Saale).

 

Die Freie Schule Anhalt-Bitterfeld besitzt keine religiöse Ausrichtung. Unser pädagogisches Konzept ist flexibel, um auf neue Erkenntnisse der Pädagogik und Hirnforschung sowie auf die Individualität der Kinder und Erwachsenen reagieren zu können. Derzeit orientieren wir uns an den Lehren von Maria Montessori, Rebeca Wild und Falko Peschel sowie an den Prinzipien Demokratischer Schulen / Freier Alternativschulen. Jedes Kind stellt sich seinen eigenen Tages- und Wochenplan anhand der angebotenen und selbst initiierten Aufgaben, Projekte, Kurse, Exkursionen, Experimenten und aus freiem Spiel sowie Selbststudium zusammen. Außerdem spielt die Selbstbestimmung an der FSAB eine große Rolle. Nicht nur bei den eigenen Lernprozessen, sondern auch bei allen anderen Fragen zur Schule und zum Schulalltag. Wie genau müssen alle Beteiligten noch abstimmen. Oft ist es an anderen Freien Schulen so: Regeln werden gemeinsam aufgestellt. Über das Budget wird gemeinsam entschieden. Die Kinder haben Mitbestimmungsrecht bei Personalfragen und Quereinsteigerkindern.